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07.02.2018 - Artikel

Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Ägypten wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) politisch verantwortet und finanziert. Das Referat für Entwicklungspolitik der Deutschen Botschaft Kairo koordiniert diese Arbeit vor Ort.

Sie steuert außerdem die Durchführungsorganisationen, stimmt deren Arbeit mit der ägyptischen Regierung ab und koordiniert sich mit anderen Gebern.

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Logo Deutsche Zusammenarbeit© Botschaft Kairo

Die ägyptische und deutsche Regierung vereinbaren in einer jährlich auf Ministerebene stattfindenden „Bilateralen Kommission“ die Felder ihrer entwicklungspolitischen Zusammenarbeit. Als Schwerpunkte haben sie die Bereiche Erneuerbare Energie, Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigungsförderung sowie Wasser und Abfall gewählt. Daneben gibt es zu weiteren wichtigen Themen eine enge Kooperation, so zu Menschenrechten und Verwaltungsreformen, zur Stadt- und zur Bevölkerungsentwicklung.

Die Durchführung der konkreten Projekte erfolgt dann auf zwei Wegen: Zum einen stellt das BMZ über die KfW günstige Kredite oder Zuschüsse für Investitionen in die Infrastruktur des Landes zur Verfügung. Beratungsleistungen, sogenannte „technische Zusammenarbeit“, werden ebenfalls aus Mitteln des deutschen Bundeshaushalts finanziert und über die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) umgesetzt. Sie bestehen vor allem in der Beratung von Ministerien und Behörden bei der Politikgestaltung und -umsetzung, im Austausch von Erfahrungen und Wissen, in der Aus- und Fortbildung von Experten sowie im Erstellen von Studien und Gutachten.

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